Material und Technik
Abmessungen
Motivmaß H: 152 cm B: 127 cm
Datierung
Inventarnummer
KMV 1966-67/3
Sein bürgerlicher Name lautet Robert Clark. Den Künstlernamen „Indiana" entlieh er dem amerikanischen Staat, in dem er geboren wurde. Robert Indiana gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Pop Art, die sich Ende der fünfziger Jahre in Amerika und später auch in Europa entwickelt hat. Die Kunst der Pop Art erklärt einen bisher verachteten Aspekt der Wirklichkeit, die banale Umwelt der modernen Konsumgesellschaft, für bildwürdig. Als Antwort auf den Abstrakten Expressionismus will die Pop Art die Grenzen zwischen Kunst- und Alltagsrealität aufheben. Indianas frühe Arbeiten sind von Verkehrszeichen, Spielautomaten oder Firmenzeichen inspiriert. Zahlen und Buchstaben, zuvor noch Bestandteil der Malerei, werden nun schrittweise zum alleinigen Thema der Darstellung. Die „Number Paintings", zu denen auch das Wuppertaler Bild gehört, stellen die äußerste Konsequenz dieses Weges dar. Kontrastierende Farben werden in monochromen, scharf abgegrenzten Flächen ohne zusätzliche Konturierung gegeneinandergesetzt. Durch die Reproduzierbarkeit seiner Kunst gelingt es Indiana, die Anonymität unserer Welt wiederzugeben. Kritik an dieser Zivilisation kennt er, wie alle amerikanischen Pop-Künstler, jedoch nicht. Seine Kunst ist optimistische Bejahung der Welt, in der er lebt. Indiana sagt über diese Kunstrichtung: Ihre „Vertreter sind keine intellektuellen, gesellschaftlichen und künstlerischen Revoluzzer... Pop ist der amerikanische Mythos. Denn dies ist die beste aller Welten."
Mehr zu diesem Werk
Signatur, Bezeichnung
a. d. KR in Schablone o.: ROBERT INDIANA "FOUR"
u.: COENTIES SLIP 1964 · 5 NEW YORK CITY
Bildrechte
© VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Reproduktion und Creditline
Creditline
Kunst- und Museumsverein im Von der Heydt-Museum Wuppertal