Montaru 5a

Material und Technik
Abmessungen
Motivmaß H: 81 cm B: 100 cm
Datierung
Inventarnummer
KMV 1963-64/10
Willi Baumeister (1889 – 1955), Schüler von Adolf Hölzel, orientierte sich in den zwanziger Jahren am französischen Kubismus und Purismus. 1931 wurde er Mitglied der Pariser Künstler:innenvereinigung „Abstraction-Création“. 1933 verlor er sein Amt als Lehrer für Typographie an der Frankfurter Städelschule und erhielt als „entarteter Künstler“ Malverbot. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete er zusammen mit Oskar Schlemmer und Franz Krause in der Wuppertaler Lackfabrik von Kurt Herberts.
Durch den Nationalsozialismus in die Isolation gezwungen, galt sein Interesse in dieser Zeit den Themen und Formen früher Kulturen. Inspiriert von Kalligraphien und Hieroglyphen, erfand er damals allgemeinverständliche Bildzeichen für die menschliche Figur, für die Urkräfte der Natur, für Bewegung und Wachstum des Lebendigen. Seit seinen frühen „Mauerbildern“, Reliefs mit geometrischen Figuren, malte Baumeister Bildserien, denen er Phantasienamen gab.
Das Gemälde Montaru 5 gehört zu der Reihe der ca. 36 Montaru-Bilder, die zwischen 1953 und 1955 entstanden sind. Montaru 1 bis 5a datieren aus dem Jahr 1953. Montaru 5 existiert insgesammt in vier Fassungen, von denen das Wuppertaler Bild 1953, die nächsten Darstellungen 1954 und 1955 entstanden sind.
Mehr zu diesem Werk
Signatur, Bezeichnung
a. d. RS: Montaru 5 1953, 100 x 81 fünf, Baumeister
Bildrechte
© VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Reproduktion und Creditline
Creditline
Kunst- und Museumsverein im Von der Heydt-Museum Wuppertal, Foto: Medienzentrum Wuppertal
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