Material und Technik
Abmessungen
Motivmaß H: 60 cm B: 73 cm
Datierung
Inventarnummer
G 0255
Im Jahr 1911 erwarb August Freiherr von der Heydt auf dem Pariser Herbstsalon dieses Stillleben von Maurice de Vlaminck. Es spricht für seine Aufgeschlossenheit und sein hohes Kunstverständnis für die Moderne, dass er das Werk eines bis dahin nur wenigen Sammlern bekannten Fauvisten unmittelbar nach seiner Entstehung kaufte. Bei diesem Stillleben berief sich Vlaminck in erster Linie auf das Vorbild Cézanne. Ohne dessen Kompositions- und Farbprinzipien ist der klare Aufbau mit nur wenigen Gegenständen, die vage Andeutung des Raumes und der Farbauftrag in Gestalt von blauen, grünen und orangefarbenen Farbfeldern nicht zu denken. Auch hier sind die Ausgewogenheit und Harmonie der Komposition oberste Prinzipien. Den Fauvismus bereits überwindend, verwendete Vlaminck hier anstelle leuchtender Farben eher dunkle Tonwerte, aus denen heraus er die Hell-Dunkel-Kontraste mit kraftvoller Handschrift entwickelte.
Mehr zu diesem Werk
Signatur, Bezeichnung
u. r.: Vlaminck
Bildrechte
© VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Erwerbungsgeschichte

1911: August Freiherr von der Heydt (1851-1929), Elberfeld, erworben auf dem Pariser Herbstsalon 1911 | 1911-heute: Städtisches Museum, Elberfeld; seit 1961: Von der Heydt-Museum, Wuppertal; Schenkung von August Freiherr von der Heydt (Stand: 16.12.2022)

Reproduktion und Creditline
Creditline
Von der Heydt-Museum Wuppertal, Foto: Medienzentrum Wuppertal